© MICHÈLE BACHMANN COACHING
Was soll ich sagen: die meisten meiner Pläne waren fantastisch.
Nur halt leider nicht für mich. 🤷🏼♀️
Ja, Ich kann mich sehr schnell für etwas begeistern, für etwas brennen. Mein anfänglicher Enthusiasmus und die Flamme erlischt jedoch auch sehr schnell, wenn ich merke, dass mir die Sache einfach nicht entspricht. Ich damit gegen meine Überzeugung, meine Bedürfnisse, meine Werte, gegen mich handle und gefühlt abermals gegen einen Baum renne.
Als Kind und auch eine zeitlang als Erwachsene war mir nicht klar, warum das so ist. Warum geschätzt alle um mich herum ihre Pläne in die Tat umsetzten und sie durchzogen.
Jedenfalls erschien mir das so, weil ich selbst ständig dafür kritisiert wurde, dass ich mir erlaubte zu sagen, dass ich diese Art Sport für mich nicht toll finde, dieses Instrument spielen mir keinen Spass macht oder sich das eine oder andere für mich einfach nicht stimmig noch richtig anfühlte.
Bei all der geballten Ladung an Kritik, die ich für meine Aussagen und Entscheidungen bekam, fühlte ich mich sehr klein, einsam und oftmals als totale Versagerin. Alleingelassen. Einsam. Sehr einsam.
Ich dachte, die anderen kriegen das alles immer besser hin als ich. Mein Selbstvertrauen hat in der Zeit so ziemlich gelitten und sich auf nimmer Wiedersehen verabschiedet, weil ich mir immer wieder anhören musste: Du gibst zu schnell auf! So kann das ja nichts werden, wenn du nicht genau das tust, was wir dir sagen! Und so ging es weiter. Und so ging es fort.
Bis ich für mich selbst erkennen durfte: Ich bin nicht hier, um ein Produkt meiner Umgebung zu sein, sondern um meine Einzigartigkeit zur Entfaltung zu bringen. Um mein Leben zu Leben. Meinen Sport zu treiben. Mein Instrument zu spielen. Die Dinge zu tun, die ich wirklich tun will.
Ich habe aufgehört, mich zu vergleichen und angefangen, konsequent auf meinem Weg zu bleiben, auf mich und meine innere Stimme zu hören und meine Wahrheit zu leben.
Und das, denke ich, ist auch ein sehr wichtiger Faktor, den wir alle über’s Planen wissen dürfen:
Der beste Plan ist der, den du selbst durchziehst, weil du dich aus eigenem Antrieb, aus eigenem freiem Willen, ohne direkte Aufforderung und ohne Zwang dafür entscheidest.
Und alle anderen Pläne tun dir selbst einfach nicht gut, fühlen sich ungesund an oder machen dich auf Dauer sogar krank. Egal, wer sie vorschlägt. Egal was du liest oder hörst oder wozu du dich gewissermassen verpflichtet fühlst.
Für mich selbst habe ich festgestellt, dass ein Plan dann gut ist, wenn ich aus Überzeugung auf zwei Fragen mit JA antworten kann:
Fühlt sich der Plan für mich wirklich gut an?
Glaube ich wirklich daran, dass ich ihn umsetzen kann?
Und zwar ich und für mich, wie ich wirklich bin und wie ich mich kenne und nicht ich, als Hollywood- oder Influencer Version, die plötzlich über Nacht völlig anders tickt, in allen Lebenslagen den Überblick behält, für alles perfekte Lösungen hat, diszipliniert ist ohne Ende und einfach humanoid Roboter artig eine Aufgabe nach der anderen erfüllt, als wäre es gar nichts.
Wenn es für mich nicht zwei klare JAs auf diese Fragen gibt, lasse ich die Finger davon. Dann ist es einfach nicht meins. Punkt.
Denn was ich mit Bestimmtheit weiss:
Über mich geurteilt und geredet wird so oder so, völlig egal was ich tue und schaffe oder wie ich handle und entscheide.
Und so bin ich’s nicht müde zu sagen:
Lass dich nicht von deinem Weg abbringen. Trau dich und schau hin, wo du heute bist. Überlege dir, wo du hinwillst, was dein Ziel ist und dann gehe deinen Weg aus Überzeugung, ohne Ablenkung, mit ganzem Herzen und unbeirrt durch die Stimmen, Handlungen und den Einfluss von aussen, denn deine Konsequenz und das Vertrauen und der Glaube in dich selbst ist und bleibt der Schlüssel!
Von Herzen alles Liebe für dich, deine Pläne und deinen Weg
Deine Michèle
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